das Konzept

Ausgangslage

Klimawandel und Corona zeigen uns, dass es wichtig ist resiliente Gemeinden mit autarken Selbstversorgungsmöglichkeiten zu entwickeln. Szenarien, die Gebiete von Versorgungen abschneiden werden heute immer denkbarer und teilweise auch erlebbar ( siehe Shut-Down).
Ernteausfälle durch Stürme und Dürren häufen sich.
Für jene Ernten, die noch eingefahren werden ist der Verdienst für die Agrarerzeuger*innen oft sehr gering.
Die häufigsten Wegstrecken zum Einkaufen werden im Umkreis von 5-15 km getätigt.
Um eine Versorgungssicherheit zu gewährleisten und ein Anreizsystem durch lokale Direktvermarktung zu schaffen soll ein flächendeckendes Netz aus Dorfläden aufgebaut werden. Durch kleine lokale Einkaufsmöglichkeiten ist die Schadstoffemission auch reduzierbar.


Ziele

es soll ein flächendeckendes Netz an Selbstbedienungs-Dorfläden, Abhof-Läden und Foodcoops im Waldviertel installiert werden mit den Zielen:
1) regionale Nahversorgung auch in Zeiten drohender Ernteausfälle zu gewährleisten
2) Regionalanbau ausbauen durch Anreiz der Direktvermatktungsmöglichkeit
3) Reduktion der Schadstoffemissionen, weil man zum raschen Einkaufen auch im Ort bleiben kann


Nötige Projektschritte

1) Evaluieren der bestehenden Projekte
wo gibt es schon Dorf-Läden und ähnliche Projekte  – hierein fallen auch kleine, einfache Standeln sowie moderne videoüberwachte Container mit EC-Karten-Bezahlmöglichkeiten

wichtig ist in dem Zusammenhang auch die Erhebung aller Ab-Hof-Bauernläden, damit sich dazu keine Konkurrenz aufbaut sondern damit man diese nach Möglichkeit miteinbezieht

2) welche verschiedenen Möglichkeiten und Arten von Dorfläden gibt es
alle Varianten herausfinden und Ideen zusammentragen, denn jeder Standort wird eigene Gegebenheiten haben. ( Recherche auch international)

3) Bäuer*innen, Ortsvorsteher*innen und lokale Initiativen ins Boot holen und die Landärzte um die Idee publik zu machen
eventuell noch Kampagne über die Lokalblätter laufen lassen
Einbinden von Facebook, Whatsapp etc…

4) Gründen eines genossenschaftlichen Vereines.
Regeln festlegen, die auch eventuell Gebietsschutz bedeuten

5) Stützen des Dorfladenkonzeptes mit Regionalwährung im Abo-System

6) Tourismusanbindung – Wandern ohne schweren Rucksack, weil die Jause unterwegs in jedem Ort gekauft werden kann

7) EU-Förderungen beantragen – Modellregion werden. Open Source-Grundmuster unseres Handelns und die Auswirkungen zur Verfügung stellen

8) mit Wissenschaft zusammenarbeiten, projektbegleitend für Erhebungen etc..

9) Regelungen der Lebensmittelherstellung für Selbsterzeugerinnen neu mit dem Land/ Bund diskutieren und neu aufsetzen.. Den” Kleinen”  besseren Zugang ermöglichen, einfache Strukturen für Zertifizierungen der Lebensmittelerzeugung ( Säfte, Marmeladen, Kuchen, Speck, Würste, Eingelegtes, Käse etc.. ) schaffen.

10) Struktur des Belieferns und Pflegens schaffen – Logistik und Buchhaltung
mit Online-Datenbank : wo gibt es was ?

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dieses „Konzept“ ist ein Entwurf und jede Mitarbeit ist erwünscht es zu verbessern und auszubauen. Hast du dazu Ideen und Vorschläge, bitte frisch und unverblümt einfach per Mail melden.